TV, Telekommunikation, Technik

Der TTT Blog – Alles über TV, Telekommunikation und Technik

Noise Cancelling Kopfhörer

Unter dem Begriff Noise Cancelling Kopfhörer versteht man Kopfhörer mit einer aktiven Geräuschunterdrückung. Damit werden Lärm und störende Außengeräusche nicht nur passiv durch die Polsterung, sondern auch aktiv durch Antischall unterdrückt.
Diese Technik wurde zunächst von dem Unternehmen Bose nur für Kampfjet-Piloten hergestellt, damit diese im lauten Cockpit Kontakt zum Bodenpersonal halten konnten. Mittlerweile sind die Kopfhörer jedoch für alle Konsumenten zugänglich und aus der Technik-Welt nicht mehr wegzudenken.

Noise Cancelling Kopfhörer

Wie funktionieren NC Kopfhörer?

Anders als hochfrequentierte Geräusche werden Niedrigfrequenzen nicht schon allein durch die Kopfhörer-Polsterung gedämpft. Für eine Abschirmung aller Umgebungsgeräusche gibt es daher die aktive Geräuschunterdrückung.
Diese arbeitet mit Antischall. Im Kopfhörer befindet sich ein eingebautes Mikrofon, welches die Außengeräusche aufnimmt und analysiert. Die Frequenz sowie die Amplitudenverteilung werden bestimmt und es wird ein genau gegenpoliges Signal geschaffen, das den Lärm aufhebt. Der Prozess dauert insgesamt nur wenige Millisekunden, sodass der Hörer die Geräusche nicht wahrnimmt.
Zusätzlich zu dem gegenpoligen Signal wird außerdem ein Referenzsignal erzeugt. Dieses sorgt dafür, dass Musik und Sprache aus dem Kopfhörer weiterhin wahrgenommen werden.

Wozu benötige ich Noise Cancelling Kopfhörer?

Geräuschunterdrückende Kopfhörer schaffen vor allem in lauten Umgebungen einen Mehrwert.
Praktisch sind die Kopfhörer zum Beispiel auf Flügen oder in der Bahn.
Auch während der Arbeit in lauten Büros oder geräuschvollen Umgebungen sind Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung sinnvoll.
Ebenfalls Anwendung finden die Kopfhörer oft im eigenen Zuhause. Gerade wenn sich mehrere Personen in einem Raum aufhalten und unterschiedlichen Tätigkeiten nachgehen möchten, wie zum Beispiel eine Unterhaltung führen und Fernsehen gucken, erweisen sie sich als äußerst nützlich.
Auch Kinder profitieren von den aktiven Kopfhörern, wenn ihre Eltern sich unterhalten möchten, sie aber ein Hörbuch hören oder Tv gucken wollen.
Ebenso praktisch zeigen sich die Ohrhörer in Wohnungen mit direktem Bau- oder Straßenlärm.

Nicht empfehlenswert ist das Tragen von NC Kopfhörern im aktiven Straßenverkehr, also als Auto- oder Radfahrer oder als Fußgänger.
Bei den meisten geräuschunterdrückenden Kopfhörern besteht jedoch die Wahl, den Noise Cancelling Modus ein- oder auszuschalten.

Welche Kopfhörer-Form erzeugt das beste Noise Cancelling?

Es gibt drei Arten von Kopfhörern: In-Ear, On-Ear und Over-Ear Kopfhörer.
Grundsätzlich können alle Formen mit der Technik des Active Noise Cancelling ausgestattet werden. Unterschiede gibt es aber in der Qualität der Funktion.
Aufgrund ihrer Bauweise eignen sich Over-Ear Kopfhörer am besten für eine aktive Geräuschunterdrückung. In den Hörermuscheln ist genügend Platz für den Einbau der Technik. Selbst bei den besten NC Kopfhörern bleibt jedoch ein Rest-Rauschen zu hören. Der Unterschied zwischen Over-Ear und In-Ear Kopfhörern ist jedoch deutlich hörbar.
Zudem werden Außengeräusche bei Over-Ear Kopfhörern schon durch die Polsterung enorm gedämpft.

Die Entstehung von geräuschunterdrückenden Kopfhörern

Erstmals wurde die aktive Geräuschunterdrückung 1878 von Lord Rayleigh erkannt. Dieser erforschte das Prinzip der Interferenzfähigkeit zunächst in der Optik, übertrug es jedoch auf die Lautstärke.
Erst Paul Lueg erforschte 1934 den Nutzen hinter der neuen Technik. In seinen Patentschriften machte er die primäre Schallquelle, das Störsignal und die sekundäre Schallquelle aus.
Praktische Experimente und Versuche unternahm 1953 Olsen. Trotz seines vorhandenen Wissens konnte er die Lärmbekämpfung aufgrund fehlender Technik jedoch noch nicht vollständig umsetzen.
Erst mit der Digitaltechnik wurde die geräuschunterdrückende Funktion möglich.
1988 setzte die Firma Bose den ersten Kopfhörer mit Noise Cancelling Technologie um. Das Unternehmen Sennheiser brachte als Erstes einen kommerziellen NC Kopfhörer auf den Markt.

Mehr Informationen rund um das Thema NC Kopfhörer sowie eine Auswahl der beliebtesten Modelle finden Sie unter Noise Cancelling Kopfhörer.

Internetradio Test 2017 – So kaufen Sie das beste Internetradio

Wo sind sie hin, die guten alten Zeiten, in denen man noch per Drehknopf auf Radiosender Suche ging? AM, FM und UKW waren läufige Begriffe. Und wenn man nicht zu abgeschieden wohnte, bekam man sogar mehr als 5 Sender rein. Doch vermissen wir diese Zeiten wirklich? Vermutlich nicht! Internetradios ersetzen veraltete UKW Radios immer mehr. Sie bieten umfangreiche Funktionen, können UKW und DAB+ empfangen und über das Internet tausende Radiosender empfangen. Doch vor dem Kauf eines Internetradios sollten Sie einiges beachten. Im Netz sind unzählige Testberichte zu finden. Daher kann das Lesen von Internetradio Tests bei der Suche helfen.

Internetradio Käufe übertreffen Verkaufszahlen alter Radios

Seit geraumer Zeit boomen Internetradios und verkaufen sich ausgezeichnet. War der Empfang von Sendern, die über das Internet streamen, früher durch die hohen Internetgebühren und dem damit verbundenen Datenverbrauch noch recht teuer, gehört ein Internetradio heute in jedes moderne Haus. Denn WLAN Radios bieten viele Vorteile, die ein übliches Gerät nicht bieten kann. Die Auswahl zwischen Millionen von Sendern aus aller Welt ist gigantisch. Hier ist garantiert für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Viele Sender senden ohne Werbeunterbrechung. Zudem ist die Qualität, je nach Stream, sehr gut. Weiterhin ist der Empfang vollkommen kostenlos. Mit einem DAB+ fähigen Internetradio ist es zudem möglich Interpret, Titel oder das Albumcover anzeigen zu lassen.

Hama-Internetradio

Hama DIR3100

Die Voraussetzungen, ein Internetradio zu nutzen, sind gering. Es ist lediglich ein (DSL) Internetanschluss nötig. Selbstverständlich ist hierbei eine Flatrate empfehlenswert. Denn das Streamen verursacht einen hohen Verbrauch an Datenvolumen. Deshalb ist es auch nicht empfehlenswert, Internetradiosender per Smartphone über das Mobilfunknetz zu streamen. Denn Handytarife mit Datentarif sind meist durch das Datenvolumen sehr begrenzt. Das Streamen der Radiosender würde das monatlich verfügbare Datenvolumen sehr schnell aufbrauchen.

Vor dem Kauf Internetradio Tests lesen

Wenn Sie sich dazu entschlossen haben ein Internetradio zu kaufen, sollten Sie vor dem Kauf eines Gerätes, diverse Internetradio Test Berichte durchlesen. Verschiedene Internetportale haben es sich hierbei zur Aufgabe gemacht, Internetradios zu testen und auszuwerten. Hierbei gibt es, je nach Portal, viele verschiedene Testsieger. Dabei wertet jede Testseite die Sieger nach unterschiedlichen Kriterien aus. Vor dem Kauf eines Internetradios gilt es daher einiges zu beachten. Die gängigsten Kriterien lauten:

  • Welche Ein- und Ausgänge hat das Gerät zu bieten?
  • Welche Formate kann es abspielen?
  • Möchten Sie das Internetradio auch zum Streamen von Diensten wie Spotify nutzen?
  • Möchten Sie auch alte Sender via FM/AM Welle empfangen?
  • Möchten Sie ein Gerät mit Display oder reicht auch eines ohne Anzeige aus?

Weiterhin entscheidend im Internetradio Test, ist eine hohe WLAN Empfangsqualität des Radios. Ein guter Empfang ist die Grundvoraussetzung für einen störungsfreien Musikgenuss. Unterschiede gibt es zudem bei der Internetverbindung. Während Internetradios sowohl per WLAN, als auch per LAN Kabel mit dem Internet verbunden werden können, ist es mit WLAN Radios nur möglich, über eine WLAN Verbindung Radiosender zu streamen. Per LAN Kabel sind Unterbrechungen beim Streaming zu 99.9% ausgeschlossen. Per WLAN kann es, je nachdem wie gut der WLAN Empfang ist, hin und wieder zu Unterbrechungen und Buffering kommen.

Hochwertige Lautsprecher für klaren Musikgenuss

Die eingebauten Lautsprecher sollten hochwertig sein und die Musik klar wiedergeben. Auch wenn das Streamen über das Internet nicht die Qualität einer hochwertigen CD bietet, sollten Sie bei den Lautsprechern nicht sparen. Klare Höhen und tiefe Bässe sind wichtig bei der Wiedergabe.

Auch der Computerclub hat im folgenden Video Internetradios getestet und ausgewertet:

Internetradios sind in der Anschaffung, je nach Modell, recht günstig. Daher machen Sie auch bei einem Fehlkauf nicht viel falsch. Wenn Sie sich vorher ausgiebig informieren, sollten Sie das für Sie passende Gerät schnell finden.

Große Auswahl an Radiosendern über das Internet

Die Auswahl an Radiosendern über das Internet sind schier grenzenlos. Hier kann praktisch jeder einen eigenen Stream starten. Daher sind, neben vielen hochklassigen Sendern, auch viele Hobbysender zu empfangen. Doch auch die bekannten Radiosender sind über das Internet empfangbar. So beispielsweise Big FM, Antenne1, SWR Radio, 1live, NRJ und viele weitere.

Je nach Musikgeschmack ist hier alles von Klassik bis Hip Hop und Techno vertreten. Der Auswahl sind keine Grenzen gesetzt. Mit der www.radio.de Suchmaschine beispielsweise, können Sie aus weit mehr als 30.000 Internetradio Sendern wählen.

Mit Spotify Abo jederzeit Lieblingsmusik abspielen

Wenn Sie ein Streaming Abo besitzen und sich aus dem Test für ein Gerät mit Spotify Funktion entschieden haben, so können Sie auch eigene Playlists streamen und abspielen. Nach der Eingabe der Abo Daten können hier einzelne Interpreten, Alben oder Mixtapes ausgewählt und abgespielt werden. Somit sind Sie nicht nur auf die im aktuellen Sender laufende Musik angewiesen sondern können auch Ihre Lieblingsmusik jederzeit abspielen.

Unsere Kaufempfehlung – BLAUPUNKT IRD 30 *Testsieger

BLAUPUNKT IRD 30

Nach dem Lesen diverser Testberichte, einer Kaufberatung und intensiver Recherche, haben wir uns in das BLAUPUNKT IRD 30 Internetradio verliebt. Optisch ein Augenschmaus, bietet es viele nützliche Funktionen. Zudem ist das Blaupunkt Internetradio der derzeitige Amazon Bestseller. Folgendes hat das Schmuckstück zu bieten:

  • DAB+ Funktion für Empfang und Anzeige von Interpret, Titel, Album uvm.
  • Displayanzeige in schönem Look
  • Edles Design in weiß oder schwarz
  • Fernbedienung
  • Radiowecker
  • UKW Radio
  • WLAN
  • Kopfhörerausgang
  • MP3 Wiedergabe

Dies sind nur einige der vielen Funktionen die das BLAUPUNKT IRD 30 bietet. Bei Amazon sind inzwischen weit über 156 Bewertungen zu dem Gerät zu finden. Der Großteil der Rezensionen ist durchaus positiv. Zu bemängeln gibt es unter anderem den schlechten WLAN Empfang. Doch scheinbar variiert dies von Gerät zu Gerät. Unser Internetradio von Blaupunkt funktioniert auch auf größere Distanz gut und hat nur sehr selten Aussetzer.

 

Hama Digital HiFi-Tuner Internetradio DIT2000M

Hama Digital Internetradio

Wer auf der Suche nach einem flachen Internetradio ist, ist mit dem Digital HiFi-Tuner Internetradio DIT2000M von Hama gut beraten. Es bietet zahlreiche Funktionen in einem schlanken Design. Ideal also um das Gerät im Wandschrank zu verstauen. Lautsprecher besitzt das Gerät keine. Entsprechend muss es mit externen Lautsprechern betrieben werden. Es bietet folgende Funktionen:

  • WLAN und LAN Anschluss
  • DAB+ und UKW
  • 3,2 Zoll Farbdisplay
  • USB Anschluss
  • Fernbedienung
  • Wecker
  • MP3 Wiedergabe
  • uvm.

Das moderne Design schmiegt sich ideal zu den anderen Geräten im HiFi Rack und kann sich sehen lassen. Die edle Front wirkt wie aus gebürstetem und die Drehknöpfe aus matt poliertem Aluminium. Nach dem Lesen vieler Tests wird klar, das Hama DIT2000M ist eine klare Kaufempfehlung.

Fazit

Internetradios sind eine sinnvolle Anschaffung mit vielen tollen Funktionen. Sie ersetzen inzwischen eine voll ausgestattete HiFi Anlage. Beanspruchten diese Ungetüme früher die hälfte der Wohnung, sind Internetradios extrem kompakt und leistungsstark. Eine gute Anschaffung zum kleinen Preis also. Wenn Sie sich zu einem Kauf eines Internetradios entschließen, sollten Sie sich die Zeit nehmen und einige Testberichte lesen. Dies erspart Ihnen nach dem Kauf einiges an Ärger und Frust.

Begriffsdefinition Mobilfunk

Die korrekte Definition des Begriffes „Mobilfunk“ lautet „Betrieb von beweglichen Funkgeräten“. Dazu gehören tragbare Telefone ebenso, wie fest in Fahrzeugen installierte Sprechgeräte. Mobilfunk wird aber auch bei Funknotrufen, zur Datenerfassung oder in der See- und Binnenschifffahrt benötigt. Zudem gibt es einen nichtöffentlichen Mobilfunk, beispielsweise den Flugfunk oder den Betriebsfunk von Polizei und Feuerwehr. Heute versteht man unter Mobilfunk im Allgemeinen das Telefonieren mit dem Handy bzw. Smartphone. Dieser Mobilfunk ist öffentlich und wird in Deutschland von verschiedenen Mobilfunknetzbetreibern zur Verfügung gestellt. Zuständig für Funklizenzen und Frequenzvergabe ist die Bundesnetzagentur.

 

Die Geschichte des Mobilfunk

Die Geschichte des öffentlichen Mobilfunks begann 1926 mit von Hand vermittelten Telefongesprächen in Eisenbahnzügen. Bereits 1950 gab es erste Mobilfunknetze, die zunächst mit Großbuchstaben des Alphabets benannt wurden. Das A-, B- und C-Netz waren analoge Netze und die mobilen Telefone waren groß, unhandlich und schwer. Das digitale D-Netz der Telekom-Tochter DeTeMobil revolutionierte die mobile Telephonie, sodass die analogen Netze Ende 2000 den Betrieb einstellten.

Nokia N70

Bild: Altes Nokia N70

Die Mobilfunk-Telefone durchlebten eine rasante Entwicklung, sowohl in der Technik als auch im Design. Ständig wurden kleinere, handlichere Geräte am Markt vorgestellt. Hinzu kamen weitere Mobilfunknetze, wie das digitale E-Netz von E-Plus. Die Funktionen wurden um SMS-Versendung und Internetzugang erweitert. Es folgten GSM-Standard sowie UMTS-Netze.

 

Handys und Smartphones heute

Heute sind Handys aus dem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Während die ständige Erreichbarkeit einerseits als großer Vorteil angesehen wird, birgt dies aber gleichzeitig auch einen hohen Stressfaktor in sich. Überall wird telefoniert, ein „zur Ruhe kommen“ scheint nicht mehr möglich.
Gesundheitliche Schäden durch Elektrosmog wurden bisher nicht wissenschaftlich bewiesen. Zudem konnten Handys schon in vielen Notfallsituationen Leben retten.
Zu den größten Mobilfunknetzbetreibern in Deutschland zählen Vodafone, T-Mobile, E-Plus und O2.

  • Vodafone wurde 1984 in Großbritannien gegründet. Der Hauptsitz der Firma befindet sich in Newbury bei London. Weltweit hat Vodafone rund 63000 Mitarbeiter, davon sind in Deutschland rund 9000 beschäftigt. 289 Millionen Kunden machen Vodafone zum zweitgrößten, weltweiten Mobilfunkunternehmen. Die Vodafone-Group verfügt über Beteiligungen und Kooperationen in 60 Ländern, wovon der Kunde unmittelbar profitiert. Die Übernahme der Mobilfunksparte D2 der Mannesmann AG zu Beginn des Jahres 2002, wird zu den Höhepunkten der Unternehmensgeschichte gezählt.

 

  • T-Mobile wurde 1993 unter dem Namen DeTeMobil als Tochterunternehmen der Deutschen Telekom gegründet. Die Wurzeln der Firma reichen zurück bis zu den Autotelefonen der Deutschen Bundespost, die das analoge B- und C-Netz nutzten. Der Firmensitz befindet sich in Bonn, Deutschlands ehemaliger Hauptstadt. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 44000 Mitarbeiter, 7000 davon in Deutschland. Mit rund 128 Millionen Kunden steht T-Mobile an sechster Stelle unter den weltweiten Mobilfunkanbietern und hält Kooperationen mit Anbietern in den USA sowie einigen europäischen Ländern.

 

  • E-Plus wurde 1993 in Düsseldorf gegründet und beschäftigt rund 2500 Mitarbeiter. Mit 17 Millionen Kunden ist E-Plus der drittgrößte Mobilfunkanbieter in Deutschland. Seit dem Jahr 2000 gehört E-Plus zu dem holländischen Konzern KPN-Mobile. Zum Unternehmen E-Plus gehört auch die Billigmarke Simyo sowie die Marke Base, die insbesondere Flatrates anbietet.
    Das Mobilfunkunternehmen O2 wurde 1995 in München gegründet. 4000 Mitarbeiter betreuen rund 14 Millionen Kunden. Zum Unternehmen gehört die Discountmarke Fonic. Mit norwegischen und britischen Wurzeln, gehört O2 heute zum weltweiten Telefónica-Konzern.

Wie Fernsehen und Internet unser Leben beherrschen

Kaum jemand kann sich heute vorstellen, dass noch vor 50 Jahren längst nicht jeder Haushalt einen Fernseher besaß. Die Familien, die dennoch ein Gerät hatten, sahen die Sendungen in Schwarz Weiß und mit einer Auswahl von zwei Programmen. In unserem Zeitalter der Heimkinos und unendlichen Programmwahl hat das Fernsehen auch einen viel höheren Stellenwert im Leben der Personen eingenommen, als es zu der damaligen Zeit üblich war. Die einzige Konkurrenz, die das Fernsehen in den letzten Jahren erhalten hat, ist das Internet. Wer sich nach dem Feierabend nicht auf ein paar gemütliche Stunden vor dem Fernseher freut, verbringt die schönsten Stunden des Tages beim Chatten oder Spielen online.

Fernseher

Werden wir vom Fernsehen kontrolliert?

Nach jüngsten Statistiken sehen die Deutschen pro Tag rund 220 Minuten fern. Zeit, die früher dazu genutzt wurde, spazieren zu gehen, ein Buch zu lesen oder auch mit den Kindern zu spielen, verbringt man heute vor dem Bildschirm. Wissenschaftler haben festgestellt, dass Fernsehen in der Lage ist, den Menschen zu entspannen. Natürlich wäre das als positiv zu bewerten, doch besteht darin auch eine Gefahr. Ist man beim längeren fernsehen vollkommen entspannt, schaltet nämlich die analytische linke Gehirnhälfte ab. So werden wir von einer Flut von Informationen berieselt, die wir kritiklos als wahr hinnehmen. Darum wird das Fernsehen auch als Kontrollmedium bezeichnet. Es besteht also die Gefahr, dass wir viele Informationen und Meinungen einfach übernehmen, ohne darüber nachzudenken. Gleichzeitig kann das Fernsehen auch auf die Psyche einen negativen Effekt nehmen. Nachrichtensendungen mit oft Meldungen von Verbrechen und Katastrophen werden den ganzen Tag über wiederholt und berieseln uns somit ständig. Bei vielen Personen führt das zu einem Zustand der Depression, der sie im Alltag lustlos und müde macht.

Stören Facebook & Co das Sozialverhalten der Jugendlichen?

Während statistisch gesehen die 14 jährigen noch am meisten fernsehen, wird bei der Gruppe der 15 bis 29 jährigen der geringste Fernsehkonsum verzeichnet. Na klar, denken jetzt so manche genervte Eltern, die haben ja gar keine Zeit zum Fernsehen, weil sie den ganzen Tag mit der Nase im Smartphone stecken! Oft wird die Befürchtung laut, dass die digitale Kommunikation das Sozialverhalten der Jugendlichen negativ beeinflussen könnte. Verschiedene Universitäten haben daher auch Studien zu dem Thema unternommen, die ergeben haben, dass diese Befürchtung unbegründet ist.

Facebook

Die Jugendlichen sprechen auch weiterhin miteinander, nur ist der Blick auf das Handy zu einer Gewohnheit geworden. Es werden dem Handy jedoch auch gemeinsam Bilder angeschaut, was die Kommunikation fördert und es ist den Jugendlichen auch möglich, schnell und spontan Verabredungen zu treffen. Somit dienen Facebook und andere soziale Medien zur Förderung der bestehenden Kontakte und bieten gleichzeitig die Möglichkeit, neue Personen zunächst einmal aus der Distanz kennenzulernen.

Technologie mit Bedacht nutzen

Die neuen Kommunikationsmedien im Internet sowie die große Auswahl bei den Fernsehprogrammen bieten viele Vorteile für die Nutzer. Es ist möglich zu jeder Zeit über Geschehnisse in der Welt informiert zu sein und man kann zu jedem Thema die Information finden die man benötigt. Auch machen es die sozialen Netzwerke möglich mit Personen in der Ferne in Kontakt zu bleiben. Jedoch ist es nötig, dass wie als Konsumenten dabei andere Aspekte des Lebens nicht vernachlässigen und die neuen Kommunikationsmittel auf intelligente Weise einzusetzen lernen.

Impressum | Datenschutz